Katalogisieren von Musikalien

 

Muss Katalogisierung von Musikalien teuer und umständlich sein?

Autoptische Katalogisierung ist sehr zeitaufwendig und daher kostenintensiv:

- Gibt eine Bibliothek ihren Notenbestand für die Bearbeitung  durch externe Anbieter außer Haus, steht der Bestand während der Bearbeitung nicht für die Benutzung zur Verfügung.

- Es entstehen zusätzlich Transport- und Versicherungskosten.

- Alternativ muss die Bibliothek zusätzliche Arbeitsplätze innerhalb ihrer Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.

Das muss nicht sein!

 

Katalogisieren von Musikalien ohne Autopsie ist ohne Qualitätsverlust möglich!

Wir führen retrospektive nichtautoptische Katalogisierung (oder Retrokatalogisierung) von Noten, RAK-Musik-gerecht und GBV-Richtlinien-konform durch!

Voraussetzungen:

  1. Sie sind Verbundteilnehmer des GBV, SWB, HEBIS oder eines anderen Verbundes und wollen ihren Bestand in guter Qualität ihren Nutzern und den Verbundteilnehmern, mit gleichzeitiger Nutzung der schon vorhandenen Fremddaten, zur Verfügung stellen.
  2. Sie haben einen gut geführten alten Zettelkatalog, eine alte Datenbank oder eine Datei mit folgenden Angaben zum Notenwerk: Erscheinungsjahr (auch ermittelt oder geschätzt), Copyright-Jahr, Bestell- und/oder Plattennummer, Komponist, möglichst vollständiger Titel mit Inhaltsangaben und die Seitenzahl. Sind diese Angaben vorhanden, können die Katalogisate ohne Dubletten angelegt oder Fremddaten genutzt werden.
  3. Sie benötigen gut ausgebildetes Personal, dass sich ausschließlich mit der Katalogisierung beschäftigt um den Zeitaufwand so gering wie möglich zu halten.

→ Wenn Sie Punkt 1 und 2 erfüllen können, unterstützen wir sie bei Punkt 3 mit unserem Personal.

Dies wurde bereits bei einem der größten Musikalien-Retrokatalogisierungsprojekte im GBV erfolgreich präsentiert:

Die älteren Erwerbungsjahre des Notenbestandes der SuUB Bremen sind von uns online retrokatalogisiert worden. Der Bestand lag in hoher Qualität, teilweise als Zettelkatalog und teilweise als ältere (nicht MAB-kompatible) Datenbank, vor.

Dieser Katalog enthielt alle von uns geforderten Angaben, um eine fachmännische Umsetzung der Datensätze in den GBV-Standard für Musikdrucke zu gewährleisten.

Warum sind die oben aufgeführten Voraussetzungen so wichtig?

Es ermöglicht die Online-Katalogisierung!

Offline - fast ausschließlich - als Novum eingespielte Musikalien-Katalogisate bedürfen meist einer zeitaufwendigen Nachbearbeitung der datengebenden Bibliothek (Dublettenzusammenführung, Verknüpfung zu Normdateien. Serienverknüpfungen usw.). Auch für andere Verbundteilnehmer sind offline-Einspielungen oft als Fremddaten nicht nutzbar, weil in diesen Datensätzen vielfach die wesentlichen Kriterien für die Identifizierung/Datierung eines Musikdruckes fehlen.

Das führt zu dem Ergebnis, dass eine kooperative Erfassung der Musikbestände aller am Verbund teilnehmenden Musikbibliotheken nicht möglich ist. Zusätzlich führt das Verfahren zu einer unerwünschten Zahl von Dubletten im Bereich von Noten-Aufnahmen.

Im Gegensatz dazu bedurfte der Bestand der SuUB Bremen, den wir manuell und online in den GBV eingebracht haben, keiner aufwendigen Nachbearbeitung durch die SuUB und ist (als weiterer Vorteil) als Fremddatenbestand zeitnah für andere Verbundteilnehmer nutzbar.

 

Doch auch für die autoptische Katalogisierung stehen wir Ihnen mit unserem Personal zur Verfügung.

 

Eine Referenzbibliothek dafür:
Wir haben den gesamten Notenbestand  der Arbeitsstelle für Gottesdienst und Kirchenmusik (AGK) als eine von zwei beteiligten Firmen autoptisch im GBV katalogisiert.